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1. Wir leben in einer dualen Welt, einer Welt der Polarität, der Gegensätze.
Dies bedeutet, wir bekommen immer beide Seiten einer Medaille.
Wer Glück möchte, muß sich auch mit Unglück auseinandersetzen, wer nach
Wohlstand strebt, muß sich auch mit dem Gegenpol, der Armut konfrontieren.
Wer Gesundheit vorantreibt, fördert automatisch auch Krankheit.
Diese Zusammenhänge sind den meisten Menschen nicht bewusst, sie glauben, wenn
sie sich nur genug anstrengen, sich bemühen, streben und kämpfen, könnten sie
andauerndes Glück erreichen, anhaltenden Wohlstand oder immerwährende
Gesundheit.
Diese Annahme widerspricht den natürlichen Gesetzmäßigkeiten.
Wenn sich die sog. Realität dann nicht so darstellt, wie es gewünscht ist,
glauben die Menschen, es wäre so nicht in Ordnung, wenn es anders wäre, wäre es
besser oder sogar optimal.
Sie vergessen dabei, daß diese Realität nur eine Illusion ist, eine Welt der
Erscheinungen, der Formen, der Gedanken.
Da sie darüber hinaus fest davon überzeugt sind, individuelle, voneinander
getrennte Wesen zu sein, die einen freien Willen besitzen, wodurch sie ihr
Leben nach ihren Vorstellungen gestalten können - wenn sie sich nur genug
anstrengen und alles richtig machen - ist das Leiden vorprogrammiert.
"Taten geschehen, jedoch es findet sich kein Täter," sagte Buddha.
Dies bedeutet, Niemand hat je etwas getan, falsch gemacht, geschweige denn,
sich etwas zu Schulden kommen lassen.
Wir leben unser Leben aufgrund einer
"göttlichen" Programmierung sowie einer weltlichen
Konditionierung aus Überzeugungen und Glaubenssätzen.
Dies belegt auch die neueste Hirnforschung, die herausgefunden hat, daß schon
Sekunden, bevor wir eine Entscheidung bewusst treffen, unser Gehirn diese
Entscheidung getroffen hat und wir uns lediglich im Nachhinein damit
identifizieren.
Dies bedeutet, jedesmal, wenn ein Mensch handelt, aktiv wird, etwas tut,
greift er automatisch auf die alten, im emotionalen Gehirn neuronal
verschalteten Reaktionsmuster zurück und gestaltet dadurch immer die gleiche
Realität im "Außen".
Aus diesem Circulos vitiosus gibt es solange kein Entrinnen, wie der Mensch
sich als getrenntes Individuum begreift, solange er sich mit den Erscheinungen,
der Welt der Formen, seiner eigenen Persönlichkeit, dem EGO, identifiziert.
Das Ende des Leidens liegt in der Erkenntnis, daß eine individuelle
Getrenntheit reine Illusion ist, es keine persönliche Täterschaft gibt, daß
vielmehr ALLES-EINS ist, sowie in der daraus folgenden Desidentifikation mit
der Persönlichkeit, dem EGO.
"Ein Problem kann nicht auf der gleichen Ebene gelöst werden, auf der es entstanden ist." Albert Einstein
Was immer Dir auch in Deinem Erlebniskosmos
begegnen mag, Positives, Negatives, Glück, Unglück, Trauer, Freude, Gewinn oder
Verlust, es ist immer das Beste, was das Universum für Dich bereithält,
akzeptiere, ja liebe es.
Du kannst den größeren Zusammenhang erst im Nachhinein erkennen und dann
feststellen, daß es dich weitergebracht hat, daß es zu Deinem Vorteil war,
immer.
Deshalb, schau´ jede Herausforderung an, geh´ in sie hinein, auch, oder gerade,
wenn sie Dir Angst macht. Deine Angst ist nur hypothetischer Natur, bar
jeglichen Wahrheitsgehaltes.
Indem Du das Unangenehme anschaust und akzeptierst, kreierst Du keinen Konflikt
mit dem Leben, und das Leben wird es Dir mit Fülle danken.
VERTRAU DEM LEBEN!
Angst
Drehbuch
Loslassen
Muster
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